Verlegungsanleitung für Produkte mit Leimverbindung

So verlegen Sie Timberwise Holzböden

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Vor dem Verlegen

Qualitätskontrolle und Gewährleistung bei Mängeln

Überprüfen Sie vor dem Verlegen die Dielen bei hinreichender Beleuchtung oder Tageslicht auf
mögliche sichtbare Fehler. Überprüfen Sie auch Farbe und Struktur. Zu den gewöhnlichen Produkteigenschaften gehören Äste, natürliche Maserung und Farbschattierungen. Es handelt sich dabei nicht um Fehler. Für eine gleichmäßige Verteilung von Maserung und Tönung empfehlen wir eine Zusammenstellung der Dielen aus verschiedenen Paketen. Beschädigte und fehlerhafte Dielen werden nicht verlegt oder ausschließlich als Anfangs- oder Abschlussdiele einer Parkettreihe.  Jede auf dem Boden verlegte Diele wird als vom Parkettleger und/oder Eigentümer als akzeptiert angesehen. Der Hersteller akzeptiert nach Verlegung keine Reklamationen. Der Eigentümer ist für die Überprüfung der Feuchtigkeit und Abweichungen der Ebenheit des Unterbodens verantwortlich und muss sicherstellen, dass vor der Verlegung des Parkettbodens alle in der Anleitung aufgeführten Umgebungsanforderungen gemäß der Bestimmungen erfüllt sind. Eine Gewährleistung bei Mängeln erstreckt sich ausschließlich auf anleitungsgemäß verlegte und gepflegte Timberwise-Parkettböden.

Planung und Start der Verlegung

Die Verlegung eines Holzfußbodens erfolgt nach Abschluss aller Bauarbeiten. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass feuchte Materialien (wie Estrich) entsprechend getrocknet sind und in den Räumlichkeiten optimale Bedingungen für die Parkettverlegung vorherrschen (relative Feuchte 40-60 % und Raumtemperatur zwischen +18-24 °C). Wir empfehlen vor der Parkettverlegung eine Feuchtigkeitsmessung bei Betonunterböden.

Ein Holzfußboden dehnt sich mehr in der Breite als in der Länge der Diele aus, deshalbempfehlen wir die Verlegung des Fußbodens entlang der längsten Wand des  Zimmers.  Führen Sie die Verlegung in langen schmalen Räumen und Fluren immer in Längsrichtung durch. Falls eine Verlegung dennoch in Querrichtung vorgenommen wird, muss der Fußboden alle 6 m mit einer 10 mm breiten Bewegunsfuge versehen werden, damit eine Dielenreihe mit fortlaufenden Dielen verlegt werden kann. Ansonsten empfiehlt es sich, die Verlegung des Parketts in Richtung des Lichteinfalls vorzunehmen. Sollte der Unterboden aus einem alten Dielenfußboden bestehen, werden die Parkettdielen in Querrichtung zum vorhandenen Unterboden verlegt. Das Verlegen von Parkettböden mit WiseLoc-Klickverbindung beginnt man am einfachsten an der Wand mit den meisten Türöffnungen.  Falls sich an beiden Stirnwänden des Zimmers Türen befinden, beginnen Sie die Verlegung an einer dieser Wände. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen Sie die Dielen von links nach rechts.

Dehnfugen

Damit sich der Fußboden bei Änderungen der Luftfeuchtigkeit ausdehnen kann, wird der Parkettboden mit etwa 10 mm breiten Bewegungsfugen von fest eingebauten Bauteilen getrennt. Fest eingebaute Bauteile sind u.a. umgebende und durchgehende Wände sowie Heizungsrohre. Bewegungsfugen kommen auch bei anderen Hindernissen wie Säulen, Treppen, Kücheninseln, Feuerstellen, Fliesenböden und Schwellen wie auch Türzargen zur Anwendung. Bei großflächigen Fußböden (über 10 m Länge oder 6 m Breite) sind die Bewegungsfugen zu vergrößern. In einem über 6 m breiten Raum ist die Bewegungsfuge für jeden weiteren Meter um 1,5 mm zu vergrößern. Die größte ununterbrochene Parkettfläche ohne Bewegungsfuge in der Breite beträgt 8 m und in Längsrichtung 10 m. Die Bewegungsfugen werden mit entsprechenden Leisten abgedeckt. ACHTUNG! Die Leisten werden immer entsprechend der notwendigen Bewegungsfuge ausgewählt – nicht umgekehrt.

Darüber hinaus sind während des Verlegens unbedingt die folgenden Aspekte hinsichtlich der
Bewegungsfugen zu berücksichtigen:

  • Treppen müssen so auf dem Untergrund angebracht werden, dass der Parkettboden 10 mm Dehnungsspielraum um den Befestigungspunkt hat. Tragende Konstruktionen der Treppe (z. B. Treppenwangen oder Geländerstützen) dürfen nie direkt auf dem Parkett montiert werden!
  • Einbaumöbel oder tragende Konstruktionen, z. B. Zwischenwände, dürfen nie auf dem Parkettfußboden montiert werden! Sie würden den Fußboden fixieren und der könnte sich somit nicht frei ausdehnen. Aus diesem Grund sind alle fest eingebauten Möbel ( z. B. Kücheninseln und Schränke) vor dem Verlegen des Parkettbodens einzubauen. Falls man Parkettboden unter fest eingebauten Möbeln haben möchte, muss der unter den Möbeln verlegte Boden vom anderen Boden mit einer Bewegungsfuge getrennt werden, oder an den Möbelfüßen werden um 20 mm vergrößerte Löcher gebohrt, damit das Gewicht der Möbel auf den Unterboden des Parketts wirkt.
  • Aufklebbare Ausgleichsleisten dürfen nur auf einer Fußbodenoberfläche befestigt werden. Falls eine Ausgleichsleiste zwischen zwei Räumen auf beiden Fußbodenoberflächen befestigt ist, werden die beiden Böden miteinander fixiert, und das verhindert die normale Ausdehnung der Parkettböden. In diesem Fall greift nicht die Gewährleistung bei Produktmängeln. Auch T-Leisten werden nur auf dem Unterboden und nicht auf dem Parkett befestigt.
  • Fußleisten und Schwellen sind so zu befestigen, dass sie das Parkett nicht bei der natürlichen Feuchtigkeitsausdehnung behindern. Befestigen Sie Leisten nicht zu fest gegen den Fußboden oder Schwellen durch das Parkett. Leisten, Schienen, Schwellen u.a. dürfen nicht so mit dem Parkett verschraubt werden, dass es dadurch fixiert wird. Auch beim Verlegen unterhalb einer Türzarge ist darauf zu achten, dass sie nicht eine natürliche Bewegung des Parketts behindert.
  • Bei Schränken mit Schiebetüren liegt die Bewegungsfuge (ca. 10 mm) unter der Gleitschiene der Türen und die Gleitschiene wird mit kurzen Schrauben (12 mm) auf dem Parkett innerhalb des Schranks befestigt.
  • In jedem Raum wird ein separater Boden verlegt. Der Fußboden wird an jeder Türöffnung mit einer Dehnfuge unterbrochen und an den Türöffnungen werden Schwellen oder Übergangsleisten angebracht. Der Fußboden wird nach Möglichkeit in Form eines Quadrats oder Rechtecks verlegt. In unterschiedlich geformten Räumen (z.B. Räume in  L-, T-oder
    U-Form) wird der Fußboden in zwei oder mehr durch Bewegungsfugen getrennte Flächen verlegt. Wenn das Parkett schwimmend verlegt wird, ist ein Verkleben des Parketts mit seinem Unterboden an Türöffnungen, vor einem offenem Kamin oder an anderen Stellen unbedingt zu unterlassen. Unter Verhältnissen mit unterschiedlich geformten Räumlichkeiten oder wenn mehrere Räume zu einem Fußboden vereinigt werden sollen, empfehlen wir den Einsatz von Produkten mit Leimverklebung und entsprechender Verklebung mit dem Unterboden.
  • Im Fußboden dürfen sich keine punktartigen, Bodenbewegungen verhindernde Gegenstände oder Auskragungen befinden. In den Bewegungsfugen dürfen keine Leitungen verlegt werden.

Unterboden und Feuchtigkeitssperre

Der Unterboden muss eben sein – die erlaubte Abweichung für Produkte mit der WiseLoc-Klickverbindung darf nicht mehr als ±2 mm auf 2 Meter Länge betragen. Traditionelle Produkte mit Leimverbindung erlauben eine etwas höhere Abweichung. Die Ebenheit
überprüft man, indem die Spundseite der Diele gegen den Boden gehalten wird und er Spalt zwischen Boden und Diele gemessen wird. Größere Abweichungen werden durch Schleifen oder Auftrag eines passenden Estrichs ausgeglichen. Der Unterboden muss unbeweglich, fest, stark, eben, trocken und sauber sein. Bitte beachten Sie, dass schon wenig Schmutz eine den Boden belastende Unebenheit verursachen kann.

Alle Arten von Auslegeware und andere weiche Oberflächen müssen entfernt werden. Der Unterboden darff nicht nachgeben oder federn. Geeignete Unterböden sind: Sperrholz-, OSB- oder Span-Platten, Beton, Keramik- und Marmorfliesen, Linoleum sowie PVC. Bitte Beachten Sie, dass ein Betonunterboden immer mit einer Feuchtigkeitssperre versehen werden muss (z. B. 0,2 mm PE-Kunststoff, überlappende Ränder ca. 20 cm oder mit Klebeband  versiegelte Ränder).

Vor dem Verlegen wird noch die Feuchtigkeit des Unterbodens gemessen. Dafür empfehlen wir den Einsatz eines Experten. Stellen Sie sicher, dass der Unterboden über die gesamte Verlegefläche trocken ist (auch unter dort möglicherweise gelagerten Baumaterialien).  Im Selbstversuch können Sie die richtige Feuchtigkeit feststellen, indem Sie für einen Tag eine etwa 1 m² große PE-Kunststofffolie an den Rändern dicht mit Klebeband auf dem Boden abkleben. Unter der Kunststofffolie angesammelte Feuchtigkeit deutet auf zu hohe Feuchte hin, und die Verlegearbeiten dürfen dann nicht begonnen werden. Exakte Feuchtigkeitswerte des Unterbodens erhält man mithilfe eines entsprechenden Feuchtemessgeräts. Falls die Feuchte des Unterbodens über 80 % rF liegt (höchstens 3,0 Gewichtsprozent),beginnen Sie nicht mit dem Verlegen!

Fußbodenheizung

Einen Timberwise-Fußboden kann man auf einer Fußbodenheizung verlegen. Die Fußbodenheizung muss sich gleichmäßig über den ganzen Fußboden verteilen. Vor dem Verlegen des Fußbodens muss der Unterboden für ca. 2 Wochen trocknen.  Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Erhöhen Sie die Fußbodentemperatur täglich um ca. 5 °C, bis die Heizungsleistung
    mindestens die Hälfte ihrer Höchstleistung erreicht hat. Gehen Sie auch im Sommer so vor.
  • Setzen Sie danach die Fußbodenheizung für 3 Tage auf ihre Höchsttemperatur.
  • Senken Sie danach die Heizungsleistung so herab, dass die Oberflächentemperatur des
    Unterbodens auf 18 °C sinkt. Sorgen Sie während der Heizungs- und  Abkühlungsphasen für gute Belüftung.
  • Verlegen Sie den Fußboden entsprechend der Anleitung.
  • Erhöhen Sie innerhalb von 5 Tagen die Temperatur so, dass die Temperatur der
    Holzfußbodenoberfläche nie +27 °C übersteigt
    . Decken Sie in dieser Phase  den Fußboden auch nicht teilweise ab. Die relative Feuchte ist konstant auf 40 – 60 % zu halten. Die empfehlenswerte Raumtemperatur liegt bei 18-24 °C. Unter abweichenden Bedingungen kann der Fußboden verstärktes Ausdehnungsverhalten zeigen.  Bei solchen Veränderungen übernehmen weder Hersteller, Verkäufer noch Parkettverleger jegliche Verantwortung.

Folgende Aspekte sind beim Verlegen auf einer Fußbodenheizung zu beachten:

  • Die Oberflächentemperatur des Fußbodens darf nicht über +27 °C steigen. Beachten Sie, dass Teppiche die Oberflächentemperatur des Fußbodens um +2 °C anheben.
  • Die Fußbodentemperatur darf nicht dauerhaft über 2 °C während eines Tages schwanken (Nachtstrom).
  • Unabhängig vom Unterbodenmaterial muss mit einer Fußbodenheizung IMMER eine Feuchtigkeitssperre  (z.B. 0,2 mm PE-Kunststoff mit 200 mm überlappenden Rändern oder abgeklebten Rändern) oder Untergrundmaterial mit feuchtigkeitssperrenden Eigenschaften vorhanden sein.
  • Trennen Sie die Fußbodenflächen ohne Fußbodenheizung durch eine Bewegungsfuge von den beheizten Flächen.
  • Wir empfehlen die Verlegung von Fußbodenheizungskabeln oder -rohren in mindestens 30 mm Abstand zum Untergrundmaterial des Timberwise-Parketts.
  1. Luftspalt bei Holzuntergrund
  2. Estrichschicht auf Betonuntergrund
  • Wenn die Fußbodenheizungskabel oder -rohre unter 30 mm Abstand zum Untergrundmaterial des Parketts verlegt wurden, darf die Fußbodentemperatur nicht über 25 ⁰C steigen.
  • Als Untergrundmaterial empfehlen wir keine Korkfilzunterlage.

Vorbereitungen

Die Parkettpakete ungeöffnet aufbewahren (der Raum muss trocken sein, die relative Feuchte
40-60 % und die Raumtemperatur +18-24 °C betragen). Vor dem Verlegen muss das Fußbodenmaterial 2-3 Tage unter ähnlichen Bedingungen (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) gelagert werden, wie in dem Raum, in dem die Ware verlegt wird, vorherrschen. Die Pakete werden auf ebenem Untergrund und nicht in der Nähe von Wärmequellen (wie Heizkörpern oder starke Sonneneinstrahlung) so gestapelt, dass die Luft zirkulieren kann.  Öffnen Sie die Pakete erst, wenn Sie mit dem Verlegen beginnen, und höchstens den Tagesbedarf.

Stellen Sie sicher, dass alle für das Verlegen notwendigen Materialien (Feuchtigkeitssperre und Trittschalldämmungen) und Werkzeuge bereitstehen. Überprüfen Sie immer die Vereinbarkeit von Feuchtigkeitssperre und Trittschalldämmung mit dem Timberwise-Parkett bei Ihrem Händler.

  • Das Untergrundmaterial darf nicht zu dick (<3,0 mm) und aus nicht zu elastischem Material hergestellt sein! Die Stauchhärte darf höchstens 25 % der Materialdicke betragen, bei einer Belastung von 2,4 tn/m² (DIN53577).
  • Notwendige Werkzeuge: Metermaß, Markierungsstift, Winkeleisen, Keile für Bewegungsfugen, Kreis- oder Trennsäge, Spanneisen, Schlagklotz, Meißel, Hammer, Arbeitsmesser und Holzleim (PVAC-Leim).

Kalkulieren Sie zuerst die notwendige Anzahl an Dielen. Messen Sie mit dem Metermaß zunächst die Gesamtbreite des Raumes, teilen Sie sie durch die Breite der Diele und berechnen Sie die Anzahl der Dielenreihen für den Raum. Berücksichtigen Sie die hinreichende Breite der letzten Dielenreihe (s. zweite Diele, zweite Reihe). Denken Sie an die Dehnfugen. Damit Sie einen Sortiment gemäßen Fußboden erhalten, mischen Sie während der Verlegungsarbeiten die Dielen aus verschiedenen Paketen untereinander.

Verlegen von Traditionellen Produkten mit nut – u. Federverbindung

Öffnen Sie 3-4 Pakete, damit Sie die Dielen in der gewünschten Reihenfolge verlegen können.
Jede Diele ist einzigartig.

Legen Sie die ersten Dielen mit der Nutseite gegen die Wand und verleimen Sie die erste Dielenreihe ausschließlich an den Stirnverbindungen. Lassen Sie in Längsrichtung zur Wand hin eine ca. 10 mm Bewegungsfuge.

Bei gerader Wand können Sie die Keile zwischen die Wand und den Dielen nach der Verlegung von drei Reihen anbringen (Abb. 2). Bei einer schiefen Wand (z.B. alte Wohnungen), bearbeiten Sie die Form der ersten Dielenreihe, damit die Verlegung in gewünschter Linie beginnen kann. Tragen Sie hinreichend PVAC-Leim auf den Nutrand, der an der Oberfläche liegt (Abb. 3), und drücken Sie die Dielen zusammen. Alle Seiten- und Stirnverbindungen sind fest zusammenzudrücken. Austretender Leim ist sofort mit einem feuchten Tuch zu entfernen.

Spannen Sie die letzte Diele der Reihe (Endverbindung) mit einem Montageeisen, wenn der Leim noch elastisch ist (Abb. 4). Beginnen Sie eine neue Reihe immer mit dem abgesägten Stück der vorangegangenen Reihe. So verringern Sie Verlegeverluste. Verlegen Sie die Dielen so, dass die Stirnnähte der nebeneinander liegenden Dielen um mindestens 50 cm versetzt sind. Schlagen Sie die Dielen mithilfe eines Schlagschutzes an der Spundseite der Diele aneinander, vom freien Ende in Richtung Verbindungsfuge der Diele. So vermeiden Sie eine Spaltbildung an den Stirnseiten der Dielen (Abb. 5). Seien Sie vorsichtig hinsichtlich
Beschädigungen der Dielenoberfläche.

Lassen Sie die Verleimung der ersten drei Reihen ca. 2 Stunden trocknen, um eine stabile und
gleichmäßige Grundlage für die folgenden Reihen zu erhalten (Abb. 6).  Danach verlegen Sie die restlichen Dielen. Schneiden Sie die letzte Dielenreihe auf die erforderliche Breite (Abb. 7). enken Sie an einen Spielraum zur Wand von ca. 10 mm. Benutzen Sie ein Spanneisen, um die Dielen an ihrem Platz zu halten (Abb. 8). Lassen Sie die Verleimung 12 Stunden trocknen (Abb. 9), bevor Sie die Keile entfernen (höchstens ein Tag nach dem Verlegen) und befestigen Sie danach die Fußleisten.

Rohre

Falls die Rohre vor der Wand verlegt sind, muss in die betroffene Diele ein entsprechendes Loch gebohrt werden, das im Durchmesser 20 mm größer ist als die Rohrleitung, damit der Fußboden hinreichenden Bewegungsspielraum hat. Markieren Sie zuerst die Stelle auf der Diele, durch die das Rohr geht. Bohren Sie die entsprechenden Löcher, und sägen Sie die Stücke heraus (Abb. 10). Wenn die Diele verlegt ist, setzen Sie die Stücke wieder ein.

Türöffnungen und Türzargen

Verkürzen Sie die Türzarge auf eine Länge, dass die zu verlegende Parkettdiele gerade darunter passt (Abb. 11). Denken Sie an die Bewegungsfuge.

Flure

In schmalen Fluren soll eine Verlegung in Querrichtung vermieden werden. Wenn es jedoch unvermeidlich ist, erleichtern Sie die “Spannung” der Diele, indem Sie eine Entlastungskerbe von 45 °an der unteren Seite der Diele aussägen (höchstens 6 mm tief sägen). Mindestens jede dritte Dielenreihe muss mit fortlaufenden Dielen verlegt werden.

Fußleisten

Verlegen Sie die Fußleisten und kaschieren dadurch die Bewegungsfugen. Die Fußleisten werden ausschließlich an der Wand befestigt, nicht am Fußboden.