Vor Beginn der Verlegung zu beachten

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Unterboden

Beachten Sie, dass der Unterboden eben sein muss! Bei der Verlegung der WiseLoc-Klickverbindung darf der Höhenunterschied des Unterbodens höchstens ±1mm je 1 Meter Länge betragen.
Die Geradheit wird überprüft, indem die Federseite der Diele am Fußboden angelegt und der Spalt zwischen Fußboden und Diele gemessen wird. Größere Höhenunterschiede müssen durch Abschleifen oder durch Verteilen einer zu diesem Zweck bestimmten Ausgleichsmasse ausgeglichen werden. Der Untergrund muss bewegungsfrei, dauerhaft, fest, eben, trocken und sauber sein. Sämtliche Teppichbeläge müssen entfernt werden. Geeignete Unterböden sind: Holz- oder Spanplattenfußboden, Betonboden, Kachel- oder Marmorfußboden, Linoleum oder PVC. Beachten Sie, dass bei einem Betonboden immer eine Feuchtigkeitssperre notwendig ist (z. B. 0,2 mm Baufolie, mit sich ca. 200 mm überlappenden Fugen oder Fugen mit Klebeband verklebt)!

Vorbereitungen:

Andere Bauarbeiten

Sämtliche anderen Bauarbeiten müssen abgeschlossen sein. Falls im Raum nach der Verlegung des Fußbodens noch weitere Bauarbeiten ausgeführt oder Oberflächen gestaltet werden, muss der Fußboden zunächst gesaugt werden, um Verlegungsabfälle zu entfernen, und danach mit feuchtigkeitsdurchlässigem Material (z. B. Pappe) abgedeckt werden. Überprüfen Sie, dass das Material nicht am Fußboden abfärbt. Wenn der Fußboden abgedeckt ist, darf die Fußbodenheizung NICHT EINGESCHALTET SEIN!

Lagerung der Pakete und Qualitätskontrolle

Die Pakete müssen ungeöffnet gelagert werden (in einem trockenen Raum mit einer relativen Feuchte (rF) von unter 60 % und einer Temperatur von +18-24 °C). Die Pakete müssen ca. 2-3 Tage vor dem Verlegen derselben Raumtemperatur ausgesetzt sein wie in dem Raum, in dem sie verlegt werden. Öffnen Sie die Pakete erst dann, wenn Sie mit dem Verlegen beginnen, jedoch nur einige Pakete auf einmal (um einen möglichst farbgleichen Fußboden zu erhalten, nehmen Sie beim Verlegen abwechselnd Dielen aus verschiedenen Paketen). Prüfen Sie die Dielen vor dem Verlegen bei guter Beleuchtung. Im Falle eines Produktfehlers befestigen Sie die Diele nicht am Fußboden! Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Reklamationen, bei denen die Dielen ohne Prüfung der Qualität am Fußboden verlegt wurden.

Relative Feuchte und Temperatur der Raumluft

Um die Langlebigkeit des Fußbodens sicherzustellen, ist es besonders wichtig, die relative Feuchte (% rF) des Raums zu kontrollieren, die sowohl während der Verlegung als auch danach bei 40-60 % rF liegen sollte. Aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaft passt sich das Holz der Feuchtigkeit an, das heißt es saugt entweder Feuchtigkeit auf oder gibt diese ab (bei > 60 % rF dehnt sich Holzmaterial, auch der Fußboden, aus; bei < 40 % rF zieht sich Holzmaterial zusammen). Wenn nicht auf die relative Feuchte der Raumluft geachtet wird, kann der Fußboden Spalten oder Risse bekommen. Die Feuchte der Raumluft kann z. B. im Winter mit Luftbefeuchtern und im Sommer durch Lüften geregelt werden.

Die Raumtemperatur sollte +18-24 C° betragen.

Untergrundmaterialien und Werkzeuge

Stellen Sie sicher, dass der Unterboden trocken und eben ist und dass die zur Verlegung notwendigen Untergrundmaterialien (bei Bedarf Feuchtigkeitssperre sowie Trittschalldämmungen) und Werkzeuge bereitliegen.

  • Materialvarianten für die Trittschalldämmung sind z. B.: Schaumstoff, Timberstep Textil-Parkettunterlage (erfordert separate Feuchtigkeitssperre) oder Tuplex (integrierte Feuchtigkeitssperre).
  • Erforderliche Werkzeuge: Metermaß, Markierstift, Winkeleisen, Keile für die Bewegungsfuge, Kreis- oder Trennsäge, Spanneisen, Schlagklotz, Meißel+Hammer, Arbeitsmesser, Holzleim (PVAC-Leim).

Feuchte des Untergrunds vor der Verlegung

Vor der Verlegung wird die relative Feuchte des Untergrunds gemessen. Stellen Sie sicher, dass der Untergrund auf der gesamten Installationsfläche gleichmäßig trocken ist (auch unter möglicherweise gelagerten Baumaterialien). Ein „Hausmittel“ zur Feststellung der richtigen Feuchte des Unterbodens ist, etwa 1 m² Kunststofffolie für einen Tag fest auf dem Fußboden auszubreiten und die Ränder mit Klebeband zu befestigen Die sich unter der Kunststofffolie an der Oberfläche des Fußbodens (Betons) ansammelnde Feuchtigkeit ist ein Zeichen für überschüssige Feuchtigkeit, die zu verdunsten bestrebt ist. Mit der Verlegung darf in diesem Fall nicht begonnen werden. Genaue Feuchtewerte des Unterbodens erhält man, indem man sachgemäße Feuchtemessgeräte verwendet. Wenn die Feuchte des Untergrunds mehr als 80 % rF beträgt (max. 3,0 Gewichtsprozent), darf NICHT mit dem Verlegen begonnen werden!

Vorbereitende Maßnahmen für die Verlegung und Bewegungsfugen

Berechnen Sie zunächst die Menge der benötigten Dielen. Messen Sie mit dem Metermaß die Gesamtbreite des Raums, teilen diese durch die Breite der Diele und überprüfen, wie viele Dielenreihen in voller Breite in den Raum passen. Falls die Breite der letzten Dielenreihe der Berechnung zufolge weniger als 50 mm beträgt, verringern Sie auch die Breite der ersten Dielenreihe. Wir empfehlen, den Fußboden in Richtung der maximalen Länge des Raums zu verlegen, falls der Raum in der Breite deutlich schmaler ist als in der Länge. Ansonsten empfiehlt es sich, die Verlegung in Richtung des Lichteinfalls vorzunehmen. Mit dem Verlegen von Fußböden mit WiseLoc-Klickverbindung beginnt man am einfachsten an der Wand, in der sich die meisten Türen des Raums befinden. Befinden sich Türen in einer der beiden Stirnwände, beginnen Sie mit dem Verlegen des Fußbodens an dieser Wand. Beginnen Sie in der Ecke und verlegen die Dielen von links nach rechts.

Damit der Fußboden bei Schwankungen der Luftfeuchtigkeit arbeiten kann, muss beim Verlegen zwischen den Wänden und dem Fußboden ein Abstand von 10 mm gelassen werden. Ein derartiger Abstand wird z. B. auch um Heizungsrohre, Türzargen, Säulen usw. herum freigelassen. Vor Türöffnungen oder Erhebungen (z. B. Treppen, Schwellen usw.) frei gelassene Bewegungsfugen werden mit geeigneten Sockelleisten verdeckt. In großen zusammenhängenden Räumen (über 10 m lang oder 8 m breit) muss man größere Bewegungsfugen einplanen. Nutzen Sie hier z. B. Schwellen. Im Allgemeinen gilt, dass für einen 6 m breiten Raum eine Dehnfuge von 10 mm ausreichend ist und für jeden weiteren Meter die Dehnfuge um 1,5 mm vergrößert werden muss.